Traumdeutung
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by: bernd49
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Traumdeutung. Schamanismus und Träumen Teil 2
Die Ratsfeuer der Nacht
Träumen lernen
Die Schamanen erzählen, dass wir zumindest 8 Persönlichkeitsanteile haben.
Aufgefächert in den 8 Richtungen.
Finden sie heraus, welche ihrer Anteile sie in welche Richtung setzen wollen. Dann gehen sie schlafen und werden luzid. Das haben sie ja schon im Programm.
Gehen sie zu einem Lagerfeuer um das herum ihre 7 und sie selbst sitzen.
Das Ratsfeuer der Nacht!
Besprechen sie alles, was notwendig ist, lernen sie sich kennen.
Diese schamanische Traumlektion ist unendlich befreiend und kraftvoll.
Sie kannten sie nicht? Bei wem haben sie gelernt?
Dort können sie auch ihren Traumlehrer finden und die merkwürdige Erfahrung machen, dass Traumfiguren oft mehr wissen, als sie.
Die Ratsfeuer der Nacht werfen die Frage auf, ob man sich im Traum treffen kann. Haben sich die Schamanen im Traum getroffen, so wie es auch von Yogis berichtet wird?
Sie haben und sie tun es noch!
Voraussetzung ist ein bewusstes in den Traum hineingehen, luzid werden und vielleicht sogar eine oobe haben.
Nächtelanges gemeinsames Trommeln, in einen Rhythmus kommen sind hervorragende Helfer bei dieser Übung.
Verabreden sie sich zB. am Stephansplatz in Wien, entzünden sie ein Ratsfeuer der Nacht/natürlich nur im Traum/ und laden sie ihre Traumfreunde ein.
Vergleichen sie am nächsten Tag ihre Erlebnisse und fangen sie noch mal von vorn an.
Wenn sie ihren Stamm haben, ihre Gruppe, dann können sie mit ihnen dieses unglaubliche Abenteuer des Bewusstseins erleben.
Sie müssen es wollen, es beabsichtigen.
Das Wollen ist die Offenheit des Herzens, die Entscheidung, Ja oder Nein zu sagen, ist der Weg mit Herz.
Die Freiheit des Traumes ist wie die Freiheit des Alltags. Sie müssen sie sich nehmen!
Die Freiheit des Traumes ist die unendliche Potentialität des Lebens wahrzunehmen.
Sie ist die Unendlichkeit des Bewusstseins zu akzeptieren und alle Grenzen und Begrenzungen als das zu sehen, was sie sind.
Tore, durch die wir schreiten können, da es sie gibt.
Keine Angst vor Besserwissern, keine Angst vor der Wissenschaft.
Vertrauen sie ihrem Inneren.
Schamanismus ist und bleibt auch in unserer Zeit eine Herausforderung.
Die Kraft der Träume ist ungebrochen und wenn sie den Mut und die Disziplin aufbringen, dieses Abenteuer zu wagen, dann sind sie verbunden mit den Schamanen und Hexen aller Zeiten.
Aus diesen Traumübungen entstehen auch viele kreative Inputs für die verschiedensten Sparten.
So zum Beispiel nachfolgendes Gedicht, welches sehr gut das Träumen beschreibt
Südwesten
In den Tiefen
des Traumes
ein Fenster öffnen
die Flügel der Absicht
ausbreiten
hinausschweben ins
Unsagbare Abenteuer
des Bewusstseins
Krallt sich der Feind
Klarheit
ins Genick
flüstert mir zu
ich weiß ja eh schon alles
es gibt nichts neues
will mich halten
in der alten
Gewohnheit
Aufschreiend
werde ich gewahr
ein Traum
ich bin im Traum
mit allen Sinnen
allen Erinnerungen
Euphorie flammt auf
droht mich zu überschwemmen
nur ruhig
nur ruhig
ein Traum
klar bleibend
suche ich meine Hände
halte sie vor`s Gesicht
behandschuht
und fliege hinaus
in die Welt
jenseits der Deutung
Intensität des Erlebens
Farben voller Pracht
Linien aus Energie
und
Bewusstheit
Feen, Zwerge, Elfen und Trolle
und ein schlafender Träumer
der mich träumt
Wach auf
wach endlich auf
begreife
auch dieser Traum
ist ein Traum
solange
ER
schläft.
Die Grundlage aller schamanischer Kulturen ist eine ganzheitliche Weltsicht.
Der Mensch ist Teil der Natur und alles was passiert, ist Teil des Ganzen.
Auch was in mir passiert.
So wie Innen, so Außen, so wie Oben, so Unten.
Die alltägliche Realität im Wachzustand, Tonal, hat die gleiche Bedeutung wie die Traumrealität, Nagual.
Es gibt keinen Unterschied in der Bedeutung.
Viele Anthropologen haben das bis heute nicht verstanden, da sie selbst nie ein out of Body experience ( OBE) hatten und sich deren "Realität" nicht vorstellen können.
Viele der schamanischen Geschichten berichten aber Traumerlebnisse und nicht alltagsreale Geschehnisse.
Diese Trennung haben erst wir mit der so genannten wissenschaftlichen Arbeitsweise eingeführt.
Der Schamane träumt die Realität und bringt erst damit aus dem Traum Dinge in seine Welt.
Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen diesen Ebenen. Er kann sie sehr wohl unterscheiden, aber beide haben gleichwertigen Sinn und Bedeutung.
Erst unsere Sicht auf die Welt der Schamanen hat die Imagination als ein "extra" darzustellen versucht.
Hier noch ein Link zur Traumdeutung
über den Autor
Bernd Schaudinnus lebt und arbeitet in Wien, als Künstler, Traumlehrer, Umweltaktivist und begeisterter Internet Marketer.
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