Girokonto ohne Schufa Abfrage
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by: Karlheinz
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Es ist bedenklich, dass oftmals gerade diejenigen zur Kasse gebeten werden, die aufgrund negativer Schufaeinträge bei deutschen Banken kein Girokonto mehr bekommen.
Wer jemals selbst in der Situation war, kein eigenes Konto mehr zu haben und laufend immens hohe Gebühren für Barüberweisungen zahlen zu müssen, der kann einschätzen, wie es Menschen geht, die schlicht und einfach kein Konto mehr haben und so schnell auch keins bekommen.
Dieser Personenkreis greift schließlich in der Not zu fast jedem Kontoangebot.
Eine Zielgruppe, nur gering liquide, aber für einige grosse Geschäftsbanken offensichtlich immer noch attraktiv genug.
Aus der Not (der anderen) eine Tugend machen, dass hat sich wohl auch die Wirecard Bank AG mit ihrem Angebot "Girokonto ohne Schufa" gedacht. Denn der Haken an der Sache versteckt sich dabei in den happigen Gebühren, die auf einer Skala von 1 für geringe Gebühren bis 10 für hohe Gebühren ohne Zweifel Platz 12 einnehmen müßten.
So werden erst einmal 9,90 Euro pro Monat als Kontoführungsgebühr fällig. Hinzu kommen für jede beleglose Transaktion 0,75 Euro. Bei angenommenen 20 Überweisungen sind das nochmals rund 15 Euro pro Monat. Dem nicht genug, langt die Bank auch nochmal kräftig bei den Bargeldauszahlungen am Automaten zu. Für jede Auszahlung werden mindestens 5 Euro in Rechnung gestellt.
Von solchen Angeboten kann man daher aus Kostengründen nur abraten.
Auch für Schufageschädigte gibt es preiswerte Alternativen. Eine solche stellt der Autor Karl Heinz
Sackewitz auf seiner "Girokonto ohne Schufa" betitelten Website vor. Denn was viele nicht wissen:
Dank der europäischen Einigung, können Sie ein normales Girokonto in jedem anderen EU-Mitgliedsstaat eröffnen, es muss nicht unbedingt Deutschland sein. Mit einem solchen Konto können Sie ganz normal am Zahlungsverkehr teilnehmen auch per Onlinebanking und mit einer MAESTRO-Karte auch hier in Deutschland Geld abheben, wenn gewünscht. Und das Beste ist: ein Konto im EU-Ausland ist nicht teurer als ein deutsches Konto.
Der Autor beschreibt in seinem Report, den sich jeder auf der Website www.girokonto-ohne-schufa-easy.de kostenlos downloaden kann, detailliert alle einzelnen Schritte bis zum Empfang der Kontoeröffnungsmitteilung.
"Ich war selbst einmal eine Zeit lang ohne eigenes Konto und weiss wovon ich rede. Nach langen Recherchen habe ich eine Lösung gefunden, die sehr gut funktioniert und ich möchte dieses Wissen an andere kostenlos weitergeben", beschreibt der Autor seine Motivation für diese sehr persönliche Website.
Interessanterweise ist es den Österreichern ziemlich egal, was die deutsche Schufa über jemanden gespeichert hat und es erfolgt bei der Kontoeröffnung auch keinerlei Ab- oder Rückfrage. Solange man sich an die österreichischen Gesetze hält und sich bei der Kontoführung nichts zu Schulden kommen läßt, ist alles in bester Ordnung.
Was die deutsche Schufa über jemanden gespeichert hat, interessiert die österreichischen Banker nicht und bei der Kontoeröffnung erfolgt keine Abfrage dieser Daten.
Die Gebühren, die für das österreichische Konto in Rechnung gestellt werden, sind sehr günstig. So zahlt der Autor nach eigener Auskunft rund 10 Euro im Quartal. Bargeldauszahlungen mit der ausgehändigten MAESTRO-Karte sind grundsätzlich kostenlos. Alles im allem eine sinnvolle Alternative.
über den Autor
Karl Heinz Sackewitz ist ein Privatmann und betreibt das Projekt "Girokonto ohne Schufa" um Menschen zu helfen, die kein Konto mehr haben oder bekommen. Ihm ging es vor einiger Zeit genauso und er hat eine Lösung für das Problem gefunden. Diese Informationen gibt er nun kostenlos weiter.
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Kommentare
Hallo,
für ein Guthabenkonto ist Wirecard Bank doch ein guter Durchschnitt, auch die Sparkasse schlägt für ein Guthabenkonto mit 9,- Euro zu Buche. Guthabenkonten sind im Allgemeinen teurer als „normale“ Girokonten. Sicher haben die Österreicher in der EU noch das beste Bankgeheimnis, aber ein wirklich pfändungssicheres Konto gibt es nirgends innerhalb der EU. Wenn man seine Bankdaten an der falschen Stelle preisgibt, kann auch ein österreichisches Konto nicht schützen. Fraglich ist auch, was die Arbeitsagentur oder das Jobcenter dazu sagen, wenn ein Leistungsempfänger eine EU Auslandsbankverbindung angibt.
Man kann doch mit Schufaproblemen ganz einfach bei der http://www.ethikbank.de das „Mikrokonto“ eröffnen. Das ist speziell für „ehrliche Schuldner“ und kostet incl. MaestroCard 7,- Euro im Monat.
--
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